Meine Vorsätze und Pläne für 2021

Wenn ich das Wort „Plan“ im Zusammenhang mit der aktuellen Situation lese, muss ich schon lachend den Kopf schütteln, als ob das möglich wäre. Trotzdem setze ich bewusst den Fokus auf das neue Jahr mit neuen Träumen, Hoffnungen und Plänen. Und weil ich Ordnung so liebe, kommen hier meine Vorsätze, Pläne und Ideen für 2021 nach Bereichen sortiert. Los geht´s!

Studium

Wer mich auf Instagram verfolgt und hier den ein oder anderen Beitrag gelesen hat, weiß, dass ich die Hochschule wechseln muss. So habe ich mich hoffnungsvoll für das Sommersemester an einer neuen Hochschule beworben und erwarte im Januar sehnsüchtig meine neue Zulassung und damit die Immatrikulation. So soll dann im März mein erstes Semester (im höheren Fachsemester) an der neuen Hochschule im Studiengang „Public Relations“ starten. Auf das ich mich schon ewig freue!

Trotzdem schwingt etwas Wehmut mit, da ich von Neuem einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen muss und den neuen Professoren und Kommilitonen meine Behinderung beibringen muss. Aber ich weiß, dass ich das nun besser erklären kann. Das wird schon!

Privat

Ende des Jahres 2020 ziehen wir passend zum Jahreswechsel um. Es geht nach Hannover, wo ich ab März studieren werde. In eine viel größere Wohnung, mit mehr Rückzugsmöglichkeiten für mich und einen eigenen Bastelbereich! Darauf freue ich mich schon sehr. Also werde ich 2021 daran arbeiten in der neuen Stadt anzukommen, Ärzte zu suchen, mich zurecht zu finden, den U-Bahn-Fahrplan auswendig zu lernen und hoffentlich neue Leute kennenlernen.

Ich werde ab 2021 einen Medienfreien-Tag im Monat (später auch öfter) einführen, an dem wirklich jeder Bildschirm ausbleibt. Schließlich habe ich in 2020 gelernt, dass ich wieder sehr gerne lese. Und ich plane mir wieder Online- und Offline-Zeiten zu setzen, damit ich abends besser schlafen kann.

Viele Jahre war ich – täglich – auf Secondhand-Plattformen aktiv. Das Verkaufen und Kaufen möchte ich ab März pausieren. Auch wenn es mir immer viel Spaß gemacht hat, Artikel zu fotografieren, zu beschreiben, möchte ich die Zeit nun anders nutzen und nicht immer in der Postschlange stehen.

Eben weil ich ab März mehr Zeit fürs Studium brauche, werde ich ab dann auch mein Hobby „Ahnenforschung“ pausieren und damit verbundene Projekte auf Eis legen.

Wo wir gerade bei Hobbies sind: 2020 sind einige neue Brieffreunde dazu gekommen. Ich habe am Briefe und Karten schreiben nach wie vor immer noch viel Spaß und freue mich somit noch mehr auf meine zukünftigen Offline-Tage.

Meine Muräne und ich

Für mich steht fest, dass wir uns beide weiter und besser kennenlernen werden und ich hoffentlich meine persönlichen Auslöser entdecken und in den Griff bekommen kann.

Ich habe mich einer Selbsthilfegruppe (Videochat) angeschlossen und bin gespannt, welche neuen Erfahrungen ich sammeln werde.

Akzeptanz ist für mich immer noch ein großes Thema. Mit Blick auf den Antrag auf Schwerbehinderung der mich schon 2020 viele Nerven gekostet hat, erwarte ich 2021 ein Happy-End. Weiterhin plane ich mich – auch während des Semesters- an erste Stelle zu stellen, mich gut um mich zu kümmern und Maßnahmen weitreichender umzusezten. Was auch wieder zum nächsten Thema führt:

Challenges

Die Challenges sind auf meinem Blog und auch auf Instagram etwas eingeschlafen. Es war mir einfach alles zu viel. Ich fülle nun abendlich immer meine Schmerztracker aus und kreuze an, ob ich meine Maßnahmen-To-Dos geschafft habe: Meditation, Spaziergang, Sport. Damit habe ich jeden Tag eine Challenge eingebaut. Weitere Challenges kommen 2021 dazu! Zum Beispiel nehmen mein Freund und ich uns vor, 2021 auf Süßigkeiten – vor allem Schokolade – zu verzichten. Mein aufwärmender heißer Kakao ist ausgenommen, sonst werde ich unglücklich. Aber hier lasse ich zukünftig Sahne und Marshmallows weg und trinke ihn seltener.

Interviews und Muräne-Blog

Die Interviews werde ich natürlich weiterhin führen. Allerdings weite ich das Format Muräne-Stories aus. Es werden auch Interviews mit Angehörigen von Migräne-Betroffenen erscheinen und Stories von Menschen mit anderen chronischen (unsichtbaren) Erkrankungen! Wenn ihr mitmachen möchtet, kontaktiert mich gerne! Ich freue mich immer über neue Geschichten!

Nachhaltigkeit und Natur

Mitte 2020 habe ich mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, weswegen sich aber auch Stress in mir ausbreitete und ich fast in jedem Gegenstand „Plastikmüll“ sah. Deswegen habe ich das Thema wieder fallen gelassen, nehme aber die neue Wohnung zum Anlass etwas plastikärmer zu leben.

Ich möchte 2021 wieder mehr Zeit in der Natur verbringen, und bin froh, dass es in meiner neuen Umgebung Grünflächen und Parks gibt.

Hier habe ich euch meine Erkenntnisse aus 2020 mitgeteilt.

Was habt ihr 2021 so vor?

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