Rezension „Fibromyalgie – Schmerzen überall“ von Dr. med. Thomas Weiss

Vorweg, ja, das ist kein Migräne-Buch. Aber da sich in der Community viele eine Rezension gewünscht haben, schreibe ich euch natürlich gerne eine. Das Buch habe ich selbstgekauft (gebraucht). Diese Rezension spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

Erstmal: Warum lese ich ein Buch über Fibroymalgie? Ganz einfach, weil ich die Diagnose seit Mai 2020 selbst habe. Ich habe mich leider – weil die Migräne mich mehr belastet hat – kaum mit dem Thema auseinandergesetzt. Dieses Buch ist also mein erstes und dient mir als Einstieg in die Thematik. Nun aber zum Buch:

Rahmenbedingungen

Autor: Dr.. Weiss (Jahrgang 1952) ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Psychosomatik und Psychatrie. Das finde ich persönlich gut, da er sich mit dem Thema Fibromyalgie wirklich beschäftigt, was meiner Erfahrung nach nicht viele Ärzt:innen tun. Er hat schon einige Gesundheitsratgeber geschrieben.

Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend. Abgebildet sind ein menschlicher Körper und gut lesbare Schrift. Schön ist auch der Kontrast zwischen blau und gelb.

Inhalt

Aufbau: Das Buch bietet kompakte Informationen zu „Was ist Fibromyalgie?“, einen Selbsttest, einen 10-Punkte-Therapieplan und Informationen zur Ernährung bei Fibromyalgie.

Auf 18 Seiten wird kurz, aber doch sehr ausführlich erklärt, was eigentlich Fibromyalgie ist, woher der Begriff stammt und welche Symptome auftreten können. Auch wird deutlich, dass diese Erkrankung leider noch nicht ausreichend erforscht ist. Nach den Basics kommt ein Selbstest, den ich persönlich ausgelassen habe, da bei mir die Diagnose bereits gestellt wurde. Aber für Menschen, die sich unsicher sind, finde ich das eine wirklich gute Sache.

Die 10-Punkte-Therapie enthält Informationen zur Einstellung zum Thema Fibromyalgie, Entspannung, physikalischen Therapien wie z.B. Wärme, Bewegung, Schlaf, Ernährung, Atmung, Lymphen, Medikamenten und Psychotherapie.

Besonders gefreut hat mich, dass zu verschiedenen Themen auch Anregungen und vertiefte Informationen, sowie Tipps und Übungen zum Nachmachen gegeben werden. Ich wusste z.B. gar nicht, dass es medizinische Kältekammern gibt.

Am Ende des Buches folgt ein umfangreicher Ernährungsteil mit Rezepten, die ich persönlich nicht so ansprechend finde. Es geht darum in vier Stufen zu einer „normalen“ Ernährung zurück zu finden. Bei mir persönlich ist es aber auch so, dass ich aufgrund meiner Migräne schon viel bei der Ernährung beachte und mich schwer auf weitere Veränderungen einstellen könnte.

Fazit: Für Patient:innen, die sich ganz neu mit dem Thema Fibromyalgie befassen, kann ich das Buch sehr empfehlen. Es bietet kompaktes, aber auch vertieftes Wissen, Hilfe zur Selbsthilfe und ich persönlich kann mich in einigen Beschreibungen wiederfinden.

Hast Du einen Buchtipp für Bücher über Fibromyalgie oder Migräne, über die ich noch keine Rezension geschrieben habe? Dann schreibe deinen Buchtipp gerne in die Kommentare! Hier kommst Du zur Kategorie Rezensionen.

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