Feedback zu meinem Blog – aus dem Instagram-Dschungel

Das ist jetzt nicht das gleiche, wie mein Post „Ich bin einfach kein Instagram-Profi“, auch wenn dazu Analogien bestehen. Beiträge, Stories, Likes, Bilder, Fotos, Zeit, wir – die über Migräne aufklären wollen – investieren extrem viel Zeit in unser Instagram-Profil. Alleine um die täglichen Nachrichten zu beantworten, brauche ich pro Tag mindestens eine Stunde. Ich möchte jedem persönlich antworten, solange es noch möglich ist. [Beitrag überarbeitet]

In den letzten Monaten habe ich einen extremen Aufschwung und steigende Nutzerzahlen bestaunt. Im Februar folgen mir auf Instagram gut 500 Menschen. Mittlerweile (Stand Mitte Mai) 740 Menschen. Mit den steigenden Nutzerzahlen steigen – nicht überraschenderweise – auch die täglichen Nachrichten oder Reaktionen auf meine Story. Ich freue mich wirklich über so viel Austausch, allerdings steigt auch die Gefahr von unschönen Nachrichten, die mich manchmal echt fassungslos machen. Letztens hatte ich Streit mit einer Tierrechtlerin, weil ich mich nicht vegan ernähre und die Ernährungsart bei Migräne (für mich) nicht vorteilhaft finde. Wie ich eine Woche vegan gelebt habe, könnt ihr hier nachlesen.

Dann hat mich kürzlich auch eine Nachricht zu meinem Spruch: „Menschen mit Migräne sind Kämpfer“ erreicht in der es darum ging, dass das nicht gender-konform wäre „Kämpfer“ statt „Kämpfer:innen“. Tatsächlich habe ich damals die Kurzform für alle gewählt, da ich den Menschen als Kämpfer in den Vordergrund stellen wollte (und es auf dem Layout besser aussah). Ich wollte nie eine Diskussion über geschlechterneutrale Sprache auslösen…

Es gab eine Zeit, da habe ich mir Gedanken gemacht, wenn mir jemand entfolgt ist. Ich dachte: „Hab ich etwas falsches geschrieben, gesagt, getan?“. Dieses Auf und Ab auf Instagram von den Followern kann einen manchmal ziemlich zermürben. Ich habe mich oft gefragt, woran lässt sich meine Arbeit messen? An den Followerzahlen? An der Anzahl der Likes pro Beitrag? An den Aufrufzahlen auf meinem Blog? Woran?

Ist meine Arbeit schlecht, weil ich noch nicht so viele Follower wie die „großen Migräne-Accounts“ habe, die allerdings auch schon einige Jahre online sind? Bin ich ab 500 Followern „besser“ als andere Accounts? Wodurch messe ich mich? Und warum vergleiche ich mich überhaupt mit anderen?

Mach ich gute Arbeit, weil ich Stand heute (16.05.21) 80 geplante Beiträge habe und der Contentplan bis nächstes Jahr gut gefüllt ist? Ist das okay, dass ich insgesamt auf Instagram schon 80 Beiträge gepostet habe? Mögen die Leute mein neues Strichmännchen? Reichen zwei bis drei Posts pro Woche nicht aus? Und was ist, wenn nicht jeden Tag eine Story poste? Müsste ich mehr Fotos posten, sind meine Grafiken nicht schön genug? Für was kämpfe ich eigentlich nochmal? Ach ja, dafür, dass alle Menschen mit Migräne wissen, dass Sie Kämpfer(innen) sind! Reicht das denn aus? Gedankenstopp!!!

Tatsächlich habe ich etwas gefunden, dass zwar statistisch nicht messbar, aber für mich sinnvoll ist. Es sind die einzelnen Menschen. Es ist das Feedback, dass ich bekomme. Nachrichten oder Kommentare, geschrieben von einzelnen Menschen. Vielen Dank, dass ihr mir damit etwas zurückgebt, dass ich brauche um mich weiter zu motivieren. Deshalb bin ich hier. Weil ich für uns kämpfe und von euch ab und zu zusätzlich motiviert werde! Danke!

Hier ein paar Auszüge aus Feedback, das mich über Instagram erreicht hat!

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